Pause für die Seele im St. Katharinen Hospiz

Wenn junge Musiker vor Menschen musizieren, von denen sie wissen, dass einige aus dem Publikum vielleicht bald sterben werden, ist das eine große Herausforderung. Bestens gemeistert haben diese Aufgabe im St.-Katharinen-Hospiz Anna Struck (Gesang) und Medika Khan am Klavier. Beide sind hochbegabte Musikstudentinnen, die von „Live Music Now Köln e.V.“, einer Initiative von Yehudi Menuhin, gefördert werden. Die talentierten Künstlerinnen zeigten ihr Können auf höchstem Niveau, das nicht nur durch technische Fähigkeiten, sondern auch spürbar mit Liebe zur Musik begeisterte. Beide jungen Damen boten als bestens aufeinander abgestimmtes Team ein Repertoire, das einfühlsam die Leichtigkeit als
auch die Schwere des Lebens in den Blick nahm. Mal temperamentvoll kräftig, mal glockenhell und leise, dann wieder dynamisch, aber immer mit größter Hingabe zogen Struck und Khan das Publikum in den Bann. So hörten die Besucher, die aus Anlass des alljährlichen Gedenktages zu Ehren der Verstorbenen im stationären Hospiz kamen, ein breites Spektrum der großen Meister, darunter Werke von Franz Schubert, Richard Strauss, Robert Stolz, bis hin zu Kurt Weill. Dass hier zwei junge
Frauen die jeweilige Dramatik entsprechend Stück und Komponist mühelos transferieren konnten und dabei ohne Scheu mit großer Sicherheit konzertierten, ließ den Nachmittag nach der Gedenkmesse in der Kapelle des St.-Katharinen-Hospitals
zum Hochgenuss werden. Mit großem Applaus bedankte sich das Publikum für das zauberhafte Programm. „Auch aus den Zimmern unserer Bewohner kam großes Lob“, freute sich Hospizleiterin Monika von Müller.

Bild Personen: Zwei musikalische Seelen boten im punktgenauen Zusammenspiel mit Herz und Seele ein beeindruckendes Konzert zum Gedenktag an die Verstorbenen im Hospiz. Von links: Hospizleiterin Sr. Monika von Müller, Anna Struck (Gesang), Medika Khan (Klavier).

Bild Kapelle: Ein ehrenvolles Andenken erhalten die Verstorbenen des St.-Katharinen-Hospizes in jedem Jahr mit einer Messe in der Kapelle des St.-Katharinen-Hospitals und mit anschließendem Konzert junger Künstler aus dem Projekt „Live music now“.

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