Presse

Das St. Katharinen Hospiz in Frechen ist das erste stationäre Hospiz im Rhein-Erft-Kreis und wurde zur Jahrtausendwende gegründet. Träger ist die Kirchengemeinde St. Audomar in Frechen. Das Hospiz ist entstanden aus der langjährigen Betreuung onkologischer (Krebs-) Patienten seit 1985. Die Gründung erfolgte durch Gerlinde Bamberger, Achim Knopp und Geschäftsführer Jakob Schall. Das Hospiz verfügt über eine ausreichende Anzahl an Haupt- und 20 ehrenamtliche Mitarbeiter. Im Moment beträgt die Bettenzahl 8, wobei die einzelnen Zimmer „Wohnzimmerqualität “ aufweisen. Die Einrichtung besteht unter anderem aus Sat TV, Spezialbetten, eigenem Hygienebereich und einem herrlichen Ausblick in eine parkähnliche Anlage.

Es werden Menschen aufgenommen, die an einer lebensbedrohenden Erkrankung leiden, die nach menschlichem Ermessen und den heutigen Möglichkeiten der Medizin weder geheilt noch zum Stillstand gebracht werden kann. Die Aufnahme erfolgt auf eigenen Wunsch; dabei spielen die Art der Erkrankung, Alter, Herkunft, Nationalität, Glauben und soziale Stellung der Person keine Rolle.

Hospizarbeit bedeutet daher immer Teamarbeit: ehrenamtliche Helferinnen, Pflegefachkräfte mit abgeschlossenem Diplom als Krankenschwester oder Altenpflegerin, sowie einer Weiterbildung in Palliativ- Care -Pflege (Pflege von Schwerstkranken im letzten Lebensabschnitt) Mediziner, Theologen, Psychologin und Sozialarbeiterin kooperieren und tauschen sich aus, um die gesteckten Ziele zu erreichen.

BESONDERHEITEN:
Erstmalig wird in einem Hospiz in NRW die gesamte medizinische, seelsorgerische und psychologische Betreuung der Bewohner sowie der Familien, zusätzlich und regelmäßig durch ein harmonisch abgestimmtes Kulturprogramm verstärkt. Dabei spielt für uns der musikalische Aspekt eine große Rolle, da man sich seitens des Frechener Hospizes schon seit der Gründung mit verschiedenen Thesen und praktischen Anwendungen zu diesem Thema beschäftigt hat. Erst im letzten Jahr wurde durch einen Kongress in New York zur Palliative- Care und Musik, die
Bedeutung musikalischer Darbietungen bei Schwerstkranken hervorgehoben. Wie ein Teilnehmer treffend ausdrückte:

“Music speaks to us in ways that the heart and soul understand” (Musik spricht zu uns in einer Art und Weise, die Herz und Seele verstehen).
Damit versteht sich das Katharinen Hospiz als eine Weiterführung der schon im
19. Jahrhundert aufgestellten Thesen zur Pflege von Schwerstkranken, die ursprünglich durch die irische Nonne Mary Aikenhead von den Irischen Schwestern der Barmherzigkeit in Dublin veröffentlicht wurden und die dann im 19. Jh. das erste moderne Hospiz gründete. Anknüpfend an die mittelalterliche Tradition nannte sie ihr

Programm zur Aufführung der Arturo Schauspielschule aus Köln

Schüler der Arturo-Schauspielschule Köln werden Ausschnitte aus ihrer derzeit erarbeiteten Musik-Theater-Produktion " Im weißen Rössl " ( Regie von Tomke Andresen, musikalische Leitung von René Lozinski ) zeigen.

In dieser heiteren Geschichte können die Darsteller/Sänger ein komödiantisches Feuerwerk abbrennen und ihre beachtlichen gesanglichen Qualitäten unter Beweis stellen. Jung und Alt werden ihre Freude an den Irrungen und Wirrungen der Liebe in dieser wohlbekannten Operette haben, die in ganzer Länge am 4./5. und 11./12. Juni jeweils 20 Uhr open air am Schwanenweiher in Blankenheim / Ahr in der Eifel zu sehen sein wird.

Für die Kinder werden "Angstmän " und "Pöbelmän" ( Steffen Will und Leonie Abassi ) einige Geschichten von ihrer Ausbildung in der "supergalaktischen Heldenschule" erzählen, um mit ihnen, anschließend an die szenische Darbietung, über Ängste und den Umgang damit, resp. ihrer Überwindung zu sprechen. Vielleicht werden sie dabei etwas erarbeiten, was sie den Erwachsenen anschließend vorführen können.

 
< zurück